Die Formel E – Die Meisterschaft der E-Rennwagen

Der ehemalige Teamchef von Ferrari, Jean Todt, gilt als der Initiator dieser neuen Rennserie. Sie soll ein Zeichen setzen, dass die FIA es ernst meint mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit, denn hier schien es Handlungsbedarf gegeben zu haben. Die Formel 1 schien für so manchen Beobachter ein aus der Zeit gefallenes Fossil, da wollte man auf Nummer sicher gehen und mit der Formel E eine glaubwürdige Alternative zum Motorsport mit Verbrennungsmotor bieten. Das Resultat ist beachtlich, mit viel Engagement und einem enormen Kraftakt ist es dem Franzosen Jean Todt gelungen, eine Rennserie zu etablieren, die ein völlig neues Konzept bietet.

Viele namhafte Unterstützer

Ein weiterer Grund für den Erfolg des Projektes ist die massive Unterstützung von allen Seiten. Es ist ein wirklich gutes Zeichen, denn man hätte dasProjekt auch als Gift für den Motorsport mit Verbrennungsmotor bekämpfen und sabotieren können. Doch das Gegenteil war der Fall. Firmen wie Jaguar, Renault oder Audi und renommierte Teams wie Virgin Racing oder Andretti Motorsport sind ebenfalls mit von der Partie. Bei den Fahrern sind ebenfalls viele Berühmtheiten anzutreffen, wie zum Beispiel Nelson Piquet Junior, Bruno Senna, Nick Heidfeld, Jarno Trulli oder Garry Paffet. Mit so viel Rückenwind konnte die Formel E nur ein Erfolg werden.

Nur die schönsten Strecken

Um wirklich ganz sicherzugehen, stellte Jean Todt sicher, dass nur auf wirklich attraktiven Strecken gefahren wird. Als die attraktivsten Kurse gelten im Moment die Stadtrennen. Inmitten von Großstädten zu fahren versprüht aktuell den größten Charme. Bei den Zuschauern gelten sie als äußerst beliebt und so lässt sich auch am leichtesten die nötige Nähe zwischen den Fahrern und ihren Autos und den Zuschauern herstellen. Denn von der Erlebbarkeit der neuen Rennserie hängt auch deren langfristiger Erfolg ab. Damit die Rennserie auch offen genug für neue Teams mit neuen Konzepten bleibt, hat man das Jahresbudget auf 3 Millionen Dollar begrenzt. Damit bleiben die Türen für neue Teams offen.